Monats-Archiv für November 2009

FREITAG 4. Dezember 2009 – 15 Uhr Storytelling in Computerspielen – Claudius Hagemeister

claudius_hagemeisterWas braucht man, um eine Geschichte in einem Computerspiel zu erzählen? Verzweigende Strukturen machen die Erzählform kompliziert. Claudius Hagemeister ist erfahrener Drehbuchautor für Computerspiele.

Claudius Hagemeister ist 1968 geboren. Aufgewachsen in Berlin. Von der Schule geflogen, anschließend Ausbildung und Berufstätigkeit als Erzieher in der Medienarbeit mit Jugendlichen. Veröffentlichungen von Kurz- und Kürzestprosa, unter anderem das Buch „Tanne & Quadrat“ (Geschichten, Morpheo Verlag Berlin, 1999). Beiträge für Zeitungen, Stadtmagazine und Rundfunk. Leitung von Schreibwerkstätten für Jugendliche. Arbeit als Drehbuchautor für Computerspiele.

play09 Ausstellung – Bitte anfassen!

Shot09Auf rund 300 Quadratmetern kann angeschaut, ausprobiert, kommentiert und diskutiert werden: Machinima-Boxen zeigen Beispiele von in und mit Spielen produzierten Filmen, in der unreal-Arbeit von Karin Lingnau müssen sich die Besucher ihren Weg durch ein virtuelles Labyrinth bahnen. Auf dem A MAZE Playground kann gedaddelt werden: Seltenes, Ungewohntes und Witziges steht hier zur Auswahl. Im Rekrutierungsbüro für Blauhelmeinsätze in Counter Strike warten Oliver Behnecke und Esther Steinbrecher von „Wir entern“ auf Berichterstattung erfahrener Spieler, und der Frage „Wer spielt gegen wen?“ kann ausgiebig bei der In/Out Box nachgegangen werden. Sie ist das Ergebnis des letzten Festivals, dem play08-Lab. Und klar ist das längst nicht alles. Was sonst noch in der Ausstellung zu sehen und auszuprobieren ist, iobox_Ende_35x35lässt sich am besten live vor Ort erleben!

Ich hab’ da mal ne Frage

Viele Ausstellungsstücke sorgen für Gesprächsstoff. Für Fragen und Infos stehen neben dem play09-Team auch die Künstler selbst zur Verfügung. Schulklassen werden am Vormittag gerne durch die Ausstellung begleitet. Bitte anmelden! Und wer sich beim Austauschen nicht gern die Beine in den Bauch steht, sollte sich kurzerhand in die CaféBar setzen. Von dort gewinnt man bei Kaffee oder kühlendem Getränk den passenden Überblick über die gesamte Schau.

Public Playing von extrajetzt in der Ausstellung vom 3.-5. Dezember

pp_ravesnakePublic Playing verbindet Online, Mobile und Out-of-Home zu einer Plattform für interaktive Echtzeit-Multiplayerspiele auf großen Screens an stark frequentierten Standorten.

RaveSnake basiert auf dem Videospielklassiker Snake aus den 80er Jahren.
Bei Ravesnake können im Unterschied zum Original bis zu 7 Mitspieler gleichzeitig eine Schlange auf dem Spielfeld steuern.

Über die Tasten 2, 4, 6, 8 oder den Joystick des Mobiltelefons kann die Richtung der Schlange verändert werden. Bei Kollisionen mit anderen Schlangen wird das Vibrationssignal am Handy ausgelöst.

Ziel des Spiels ist es, die eigene Schlange möglichst viel fressen zu lassen, so dass sie nach abgelaufener Spielzeit am längsten ist. Als Belohnung wird eine persönliche Nachricht des Siegers auf dem Public Display für alle sichtbar dargestellt.

Verlinkung:
http://blog.public-playing.de
http://vimeo.com/publicplaying
http://www.public-playing.de

Freitag, 4.12.09 – 19 Uhr Talk: Kreativ Computerspielen?

Diskussion über Chancen und Visionen des kreativen Einsatzes von Computerspielen.
Im Rahmen von play09 geht es um den medienkünstlerischen und medienpädagogischen Ansatz, sich mit einer wichtigen Alltagskultur von Kindern und Jugendlichen, also Computerspielen, zu befassen und sinnvolle Einsatzmöglichkeiten auch für die Bildung zu diskutieren.

Mit:

Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung

Thomas Krüger

Seit Juni 2000 Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung. Krüger studierte nach einer Ausbildung zum Facharbeiter für Plast- und Elastverarbeitung in Fürstenwalde ab 1981 Theologie und arbeitete in Berlin und Eisenach als Vikar. Er engagierte sich in der Kirche von Unten und gehörte 1989 zu den Gründungsmitgliedern der SDP in der DDR, in der er bis 1990 Geschäftsführer der SDP in Ost-Berlin war. Er gehörte bis zu diesem Zeitraum der Volkskammer der DDR an. Im Januar 1991 war Krüger letzter (kommissarischer) Oberbürgermeister von Ost-Berlin; von 1991 bis 1994 gehörte er als Senator für Familie und Jugend dem Senat des Regierenden Bürgermeisters Eberhard Diepgen (CDU) an. Von 1994 bis 1998 war Krüger Mitglied des Deutschen Bundestages.

Petra Müller, Geschäftsführerin/Standortmarketing medienboard berlin brandenburg

Petra MüllerStudium der Germanistik, Kunstgeschichte und Ethnologie (Magister Artium). Ab 1985 Beraterin/Projektleiterin in Unternehmensberatung für strategisches Marketing in Köln, ab 1989 freie Beratungsprojekte im Medien- und TV-Bereich. Von 1993 bis 1999 Adolf Grimme Institut – Projektleitung Cologne Conference – Internationales Fernseh- und Filmfest Köln. Von 2000 bis 2003 geschäftsführende Direktorin der Cologne Conference GmbH. Von 1995 bis 2003 geschäftsführende Gesellschafterin HMR International – Gesellschaft für Medienberatung. Seit 1999 Leitung Generalsekretariat des Deutschen Fernsehpreises im Auftrag von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF.

Stephan Dreyer, Referent am Hans-Bredow-Institut Hamburg

Stephan DreyerStudierte Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg. Seit 2002 ist der Diplom-Jurist als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hans-Bredow-Institut tätig. Sein Forschungsinteresse gilt dem Recht der neuen Medien sowie deren Verbreitungsplattformen. Ein Tätigkeitsschwerpunkt am Institut ist dabei der Jugendmedienschutz, ein weiterer Forschungs- und Interessenschwerpunkt sind rechtliche und regulatorische Fragestellungen im Zusammenhang mit Computer- und Videospielen; Stephan Dreyer ist Mitarbeiter des Forschungs- und Transferzentrums “Digitale Spiele und Onlinewelten” des Hans-Bredow-Instituts.

Tom Kubischik, morgen Studios

Tom KubischikStudierte Mediendesign an der Hochschule der Künste, Berlin. Abschluss Dipl.-Des. (H). Gründung und Geschäftsführung der Medienagentur, Bildbau Berlin Konzeption und Entwicklung von Internetauftritten und Firmenpräsentationen. bvm, Gesellschaft für Kommunikations- und Mediendesign, leitende Tätigkeit im Bereich plattformübergreifende Softwareentwicklung, Konzeption und Erstellung von datenbankgestützten Internetportalen, B to B Anwendungen, Spielentwicklung, Prokurist. morgen studios, leitende Tätigkeit im Bereich Lern- und Spielsoftware für Kinder und Jugendliche, Leitung der Konzeptabteilung, Projektmanagement, Finanz- und Projektplanung. Leitung des Semesterprojekts: “Hand Eye“ im Hauptstudium der Universität der Künste Berlin am Institut für zeitbasierte Medien bei Prof. Burkhard Schmitz. Aufbau und Leitung des Geschäftsbereichs Online für die Agentur morgen studios in Potsdam Babelsberg.

Samstag, 5.12., 21 Uhr – Live: flashbob

flashbobBerlin-based 8bit musician Flashbob started out in 2005 when he got his hands on a then sold-out Gameboy-Cartridge of the music app “LittleSoundDJ”. The “Nintendo Music” novelty appeal quickly gave way to a dedicated fascination of obsolete sound chips and their individual quirks and flaws. Since then he has released a still growing number of tracks all over the 8bit netlabel scene, exploring the sonic capabilities of the NES, the Atari 2600 and other platforms. In 2008 he started to take a purist set-up of two Gameboys on stage and on the road, delivering an eclectic trip through the left field of Chiptune music.
Flashbob’s most recent full-length releases appeared on Cambridge based netlabel Kittenrock.

http://www.last.fm/music/flashbob

http://www.kittenrock.co.uk
http://8bitcollective.com/members/flashbob

Donnerstag 3.12.09 – Die Game(s)-Show

Ein informatives Kabarett zum Thema Computerspiel

GamesshowDas Institut für Computerspiel – SPAWNPOINT präsentiert in erfrischender Weise einen Einblick in die Computerspielerszene, die Spiele und die öffentliche Diskussion. Neben dem Unterhaltungswert des Pro-gramms, soll es auch um grundlegendes Wissen dieser Thematik gehen. Insbesondere will das Institut darstellen welche kulturellen und auch sozialen Aspekte Computerspiele mitbringen. Das der Abend trotz einem gewissen Informationsanteil amüsant wird, versprechen eine Spielshow, Sketche und schauspiele-rische einlagen. Insofern werden auch oder insbesondere Spieler und Spielkundige auf ihre Kosten kom-men und sich an der ironischen Selbstkritik mit Lehrwert erfreuen können.
Weitere Infos unter: http://www.ics-spawnpoint.de/Gamesshow.htm

SAMSTAG 5. Dezember 2009 – 16 Uhr Analyse von Spielfiguren – Danny Kringiel

DannyKMit welchen Mitteln lassen sich digitale Spiele kritisch-hinterfragend „lesen“? Ideen und Ansätze vermittelt vom Journalisten und Lehrer Danny Kringiel am Beispiel von Max Payne.

Danny Kringiel, Erziehungswissenschaftler, Kunst- und Deutschlehrer, Journalist, Jahrgang 1977. Promotion zum Thema “Computerspielanalyse konkret. Methoden und Instrumente – erprobt an Max Payne 2″ am FB Erziehungswissenschaften der Universität Frankfurt am Main, redaktionelle Tätigkeit für das Computerspielkulturmagazin “GEE”, Mitglied des Computerspiel-Forschungsverbundes AG Games.

www.danny-kringiel.de

SAMSTAG 5. Dezember 2009 – 14 Uhr Kunst und Computerspiel, – Jonas Hansen

jonashAnsätze und Ideen, mit Computerspielen Kunst zu machen. Jonas Hansen von der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) berichtet.
Jonas Hansen, Medienkünstler, Künstlerischer / wissenschaftlicher Mitarbeiter Kunsthochschule für Medien Köln, Jahrgang 1978. In seiner künstlerischen Arbeit entwickelte Jonas interaktive Installationen und experimentelle Games, die die Grenzen zwischen realer und virtueller Welt untersuchen. Er ist Mitbegründer des holländischen Kollektives ‘Stichting z25.org’. In seinen Lehraktivitäten behandelt er Themen wie 3D Animation, Machinima und Physical Computing.

www.pixelsix.org
www.khm.de/labd
www.khm.de

SAMSTAG 5. Dezember 2009 – 12 Uhr Choreographie mit einfachen Mitteln – Isabel Raabe

isabel_raabeWas wirkt wie und kommt es beim Zuschauer an? Isabel Raabe, Kulturvermittlerin und Tänzerin, zeigt Tricks für wirkungsvolle Choreographien.

Isabel Raabe, geboren 1971 in Freiburg im Breisgau, drei Kinder, studierte Bühnentanz mit Schwerpunkt Modern Dance in Berlin. Sie war lange Zeit als freie Tänzerin und Tanzpädagogin tätig. Nach ihrer Ausbildung zur Kulturmanagerin arbeitete sie unter anderem bei der Agentur Görres Kulturbetrieb in Berlin. Zunächst als Projektkoordinatorin, später als Projektleiterin war sie dort für die Umsetzung zahlreicher Kulturveranstaltungen verantwortlich, u.a. für: american season 2004, dem offiziellen Begleitprogramm zur MoMA-Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie Berlin (im Auftrag der Berliner Festspiele); Eurovisionen – Vom kulturellen Netzwerk zur Politik, 2004 (Goethe-Institut, Bundeszentrale für politische Bildung, Robert Bosch Stiftung); KINDER ZUM OLYMP, 2004, Kinder- und Jugendinitiative der Kulturstiftung der Länder; diverse Diskussionsveranstaltungen im Rahmen des 40. und  41. Theatertreffens der Berliner Festspiele sowie des Art Forums 2003 und 2004; Church of Fear, 2003, Kunstprojekt von und mit Christoph Schlingensief (Royal Production GmbH, Bundeszentrale für politische Bildung).

Von 2004 bis 2006 arbeitete Isabel Raabe als Projekt- und Programmkoordinatorin bei Büro Kopernikus. Deutsch-Polnische Kulturprojekte (Berlin), einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes.

2007 gründete sie gemeinsam mit Franziska Sauerbrey das büro für kulturelle angelegenheiten in Berlin.

www.sauerbrey-raabe.de

FREITAG 4. Dezember 2009 – 17 Uhr Kreative Prozesse in der Spiele-Entwicklung – Tom Kubischik

Tom KubischikSpieleentwickler Tom Kubischik von den morgen studios zeigt an mehreren Games, in welchen Feldern Entwickler kreativ sein müssen, um ein erfolgreiches Produkt zu schaffen

Thomas Kubischik Jahrgang 1969.  Mediendesign, Studium an der Hochschule der Künste, Berlin. Abschluss Dipl.-Des. (H).

  • Gründung und Geschäftsführung der Medienagentur, Bildbau Berlin Konzeption und Entwicklung von Internetauftritten und Firmenpräsentationen.
  • bvm, Gesellschaft für Kommunikations- und Mediendesign, leitende Tätigkeit im Bereich plattformübergreifende Softwareentwicklung, Konzeption und Erstellung von datenbankgestützten Internetportalen, B to B Anwendungen, Spielentwicklung, Prokurist
  • morgen studios, leitende Tätigkeit im Bereich Lern- und Spielsoftware für Kinder und Jugendliche, Leitung der Konzeptabteilung, Projektmanagement, Finanz- und Projektplanung
  • Leitung des Semesterprojekts: “Hand Eye“ im Hauptstudium der Universität der Künste Berlin
  • am Institut für zeitbasierte Medien bei Prof. Burkhard Schmitz
  • Aufbau und Leitung des Geschäftsbereichs Online für die Agentur morgen studios in Potsdam Babelsberg.

www.morgen-studios.de