
Die Teilnehmer/innen bei der Produktion ihres eigenen Computerspiels
Im ersten Teil einer zweitägigen Workshopreihe für Pädagogen und Spielinteressierte aus Schleswig-Holstein ging es schwerpunktmäßig um das Thema Game Design. 11 Teilnehmer/innen testeten die Möglichgkeiten aus, mit Computerspielen kreativ umzugehen und eigene Spiele zu gestalten. Neben der Arbeit mit dem 3D-Spieleeditor Mission Maker gab es einen kurzen Einblick in Kodu. Am Ende wurden mit dem analogen SpielSpiel eine Bandbreite an neuen und fantasievollen Spielideen entwickelt- angefangen von einem Heavy-Metal Spiel mit Minnesängern, über ein mit Peitsche gesteuertes Design-Spiel bis hin zu einem intergenerativen Onlinespiel.
Im Fokus stand vor allem die Frage danach, wie die Teilnehmer/innen den pädagogischen Ansatz von Creative Gaming in ihre Arbeit integrieren können. Die meisten waren sich abschließend einig, dass Creative Gaming-Elemente für ihre medienpädagogische Praxis gut nutzbar sind.
Im Juni findet mit einer Machinima-Fortbildung der zweite Teil der Workshopreihe statt.
Über die Arbeit der Initiative Creative Gaming im Jahr 2009 informiert eine soeben erschienen 24-seitige Broschüre. Sie steht hier zum Download bereit im pdf-Format (15 MB).


letztes Feilen am fast fertigen Film
Ehebruch, Messietum und Verletzung der Fürsorgepflicht: Das waren die Themen, mit denen sich die Teilnehmer eines Machinima -Workshops in Cottbus beschäftigten. Am 29. und 30. April fand an der Fachhochschule Lausitz ein Kompaktworkshop Creative Gaming statt. Zwölf Studenten, die im 3. Semester soziale Arbeit studieren entwickelten im Rahmen eines Machinima -Workshops innerhalb von anderthalb Tagen eigene Filmideen, die sich alle mit dem Themenkomplex „Soziale Arbeit“ befassten. Am Freitagabend fand in einer Abschlussrunde die Präsentation der fertigen Filme statt – live synchronisiert von den Studenten.
Hier zeigte sich, wie sehr auch visuell gelungene Filme durch gute Dialoge gewinnen. Insgesamt standen beim gemeinsamen Filmgucken aber vor allem der Spaß und die Freude an den selbst entwickelten Werken im Vordergrund.
Weiterlesen ‘Workshop an der Fachhochschule Lausitz’

Die Theatergruppe “Rimini Protokoll” führt Mitte Mai dreimal ihr Stück “Best before” im Berliner HAU-Theater auf. Der Clou ist, dass die Zuschauer in die Aufführung eingebunden werden:
“Jeder der 200 Zuschauer ist ausgestattet mit einem Controller und beginnt, einen von 200 Avataren fernzusteuern. 200 Zuschauer fällen so aus der Anonymität des Zuschauerraums heraus Entscheidungen, die auf der Bühne von einem Politiker, einer Verkehrslotsin, einem Spieltester und einer Programmiererin flankiert werden” heißt es auf der Rimini Website.
Hier eine Besprechung des Stücks auf Goethe.de. Zu den Terminen am Hebbel-am-Ufer-Theater hier entlang.
(via spielkultur.net)
Anmeldung/ Bewerbung für Machinima und Gamedesign-Workshops an Schulen und Jugendeinrichtungen im Herbst 2010 (Berlin + Brandenburg)

Computerspiele sind aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Auch wenn in der öffentlichen Diskussion um Computerspiele noch immer die Themen Sucht und Gewalt im Vordergrund stehen, verstehen Schulen und Eltern immer mehr, wie wichtig die Auseinandersetzung mit Jugendlichen und ihren Computerspielen ist. Doch wo ansetzen? Die Heranwachsenden adaptieren die Spiele und Online-Möglichkeiten viel schneller und die Erwachsenen wissen wenig von den Computerspielen, sind überfordert oder haben Berührungsängste mit neuen Medien.
Details zu den angebotenen Machinima und Gamedesign-Workshops finden sich weiter unten.
Weiterlesen ‘Workshops: Computerspiele als Chance statt Risiko’