Archiv für 'Play09'

Doku 2009

Über die Arbeit der Initiative Creative Gaming im Jahr 2009 informiert eine soeben erschienen 24-seitige Broschüre. Sie steht hier zum Download bereit im pdf-Format (15 MB).

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Fotos: Käse trifft auf Taste

Folien Kurzinput: real life jumper (Parcour meets Mirror’s Edge)

Am gestrigen Freitag berichtete Gerrit Neundorf von Spawnpoint über das Konzept “real life jumper” – eine Verschränkung der Sportart Parcour mit dem Computerspiel Mirror’s Edge – hier die Folien zum Kurzinput und unten ein Video von einem Reallife Jumper Workshop.

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Folien-Kurzinput: Creative Expression in Gamedesign

Am heutigen Freitag, dem zweiten Festivaltag, hielt Matthias Löwe einen Kurzvortrag zum Thema “Creative Expression in Gamedesign” – hier die Folien:

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Aufbau play09

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Besprechen, tragen, kleben, suchen, stecken, fahren, malen, installieren, bohren, anschalten, unterhalten, vernetzen, trinken, surfen, ausprobieren, finden, filmen, hämmern, beschriften, fragen, holen, lesen, schrauben, essen, fegen, downloaden, spielen, telefonieren, basteln, fotografieren, antworten, ausschalten.

17 Workshoptage in Berlin und Brandenburg

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Schüler und Jugendliche aus Brandenburg und Berlin hatten in den vergangenen Wochen die Möglichkeit an den Workshops der Initiative Creative Gaming teil zu nehmen.

“Ich wußte gar nicht, dass das geht“ – dieses Fazit war in den vergangen Wochen oft zu hören. Gut 250 SchülerInnen und Jugendliche nahmen in den vergangen Wochen an insgesamt 17 Tagen an Workshops der Initiative Creative Gaming teil. Im Vordergrund stand die Vermittlung der kreativer Möglichkeiten, die Computerspiele mitbringen. Alle Produktionen werden zudem an den Festivaltagen im Schaufenster in Potsdam gezeigt und damit öffentlich.

In Templin, Spremberg, Potsdam und Berlin – an Schulen, kunstpädagogischen Einrichtungen sowie Jugendzentren – entstanden zahlreiche Machinmas und Spielwelten. Machinima-Filme, die mit Hilfe der „Seifenoper-Simulation“ Sims 2 erstellt wurden. Neben einer Einführung in die Bedienung der Software selbst – die viele Teilnehmenden gespielt hatten- gehörten Grundlagen der Konzeption eines Storyboards, von Storytelling und Kameraführung  zum Workshop. Clou war dann die Präsentation am Ende – die Jugendliche arbeiten in der Regel zu zweit und synchronisierten ihre Streifen live zum Beamerbild. Das sorgte oft für großes Hallo und manch’  spannende Augenblicke.

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FREITAG 4. Dezember 2009 – 15 Uhr Storytelling in Computerspielen – Claudius Hagemeister

claudius_hagemeisterWas braucht man, um eine Geschichte in einem Computerspiel zu erzählen? Verzweigende Strukturen machen die Erzählform kompliziert. Claudius Hagemeister ist erfahrener Drehbuchautor für Computerspiele.

Claudius Hagemeister ist 1968 geboren. Aufgewachsen in Berlin. Von der Schule geflogen, anschließend Ausbildung und Berufstätigkeit als Erzieher in der Medienarbeit mit Jugendlichen. Veröffentlichungen von Kurz- und Kürzestprosa, unter anderem das Buch „Tanne & Quadrat“ (Geschichten, Morpheo Verlag Berlin, 1999). Beiträge für Zeitungen, Stadtmagazine und Rundfunk. Leitung von Schreibwerkstätten für Jugendliche. Arbeit als Drehbuchautor für Computerspiele.

play09 Ausstellung – Bitte anfassen!

Shot09Auf rund 300 Quadratmetern kann angeschaut, ausprobiert, kommentiert und diskutiert werden: Machinima-Boxen zeigen Beispiele von in und mit Spielen produzierten Filmen, in der unreal-Arbeit von Karin Lingnau müssen sich die Besucher ihren Weg durch ein virtuelles Labyrinth bahnen. Auf dem A MAZE Playground kann gedaddelt werden: Seltenes, Ungewohntes und Witziges steht hier zur Auswahl. Im Rekrutierungsbüro für Blauhelmeinsätze in Counter Strike warten Oliver Behnecke und Esther Steinbrecher von „Wir entern“ auf Berichterstattung erfahrener Spieler, und der Frage „Wer spielt gegen wen?“ kann ausgiebig bei der In/Out Box nachgegangen werden. Sie ist das Ergebnis des letzten Festivals, dem play08-Lab. Und klar ist das längst nicht alles. Was sonst noch in der Ausstellung zu sehen und auszuprobieren ist, iobox_Ende_35x35lässt sich am besten live vor Ort erleben!

Ich hab’ da mal ne Frage

Viele Ausstellungsstücke sorgen für Gesprächsstoff. Für Fragen und Infos stehen neben dem play09-Team auch die Künstler selbst zur Verfügung. Schulklassen werden am Vormittag gerne durch die Ausstellung begleitet. Bitte anmelden! Und wer sich beim Austauschen nicht gern die Beine in den Bauch steht, sollte sich kurzerhand in die CaféBar setzen. Von dort gewinnt man bei Kaffee oder kühlendem Getränk den passenden Überblick über die gesamte Schau.

Public Playing von extrajetzt in der Ausstellung vom 3.-5. Dezember

pp_ravesnakePublic Playing verbindet Online, Mobile und Out-of-Home zu einer Plattform für interaktive Echtzeit-Multiplayerspiele auf großen Screens an stark frequentierten Standorten.

RaveSnake basiert auf dem Videospielklassiker Snake aus den 80er Jahren.
Bei Ravesnake können im Unterschied zum Original bis zu 7 Mitspieler gleichzeitig eine Schlange auf dem Spielfeld steuern.

Über die Tasten 2, 4, 6, 8 oder den Joystick des Mobiltelefons kann die Richtung der Schlange verändert werden. Bei Kollisionen mit anderen Schlangen wird das Vibrationssignal am Handy ausgelöst.

Ziel des Spiels ist es, die eigene Schlange möglichst viel fressen zu lassen, so dass sie nach abgelaufener Spielzeit am längsten ist. Als Belohnung wird eine persönliche Nachricht des Siegers auf dem Public Display für alle sichtbar dargestellt.

Verlinkung:
http://blog.public-playing.de
http://vimeo.com/publicplaying
http://www.public-playing.de

Freitag, 4.12.09 – 19 Uhr Talk: Kreativ Computerspielen?

Diskussion über Chancen und Visionen des kreativen Einsatzes von Computerspielen.
Im Rahmen von play09 geht es um den medienkünstlerischen und medienpädagogischen Ansatz, sich mit einer wichtigen Alltagskultur von Kindern und Jugendlichen, also Computerspielen, zu befassen und sinnvolle Einsatzmöglichkeiten auch für die Bildung zu diskutieren.

Mit:

Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung

Thomas Krüger

Seit Juni 2000 Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung. Krüger studierte nach einer Ausbildung zum Facharbeiter für Plast- und Elastverarbeitung in Fürstenwalde ab 1981 Theologie und arbeitete in Berlin und Eisenach als Vikar. Er engagierte sich in der Kirche von Unten und gehörte 1989 zu den Gründungsmitgliedern der SDP in der DDR, in der er bis 1990 Geschäftsführer der SDP in Ost-Berlin war. Er gehörte bis zu diesem Zeitraum der Volkskammer der DDR an. Im Januar 1991 war Krüger letzter (kommissarischer) Oberbürgermeister von Ost-Berlin; von 1991 bis 1994 gehörte er als Senator für Familie und Jugend dem Senat des Regierenden Bürgermeisters Eberhard Diepgen (CDU) an. Von 1994 bis 1998 war Krüger Mitglied des Deutschen Bundestages.

Petra Müller, Geschäftsführerin/Standortmarketing medienboard berlin brandenburg

Petra MüllerStudium der Germanistik, Kunstgeschichte und Ethnologie (Magister Artium). Ab 1985 Beraterin/Projektleiterin in Unternehmensberatung für strategisches Marketing in Köln, ab 1989 freie Beratungsprojekte im Medien- und TV-Bereich. Von 1993 bis 1999 Adolf Grimme Institut – Projektleitung Cologne Conference – Internationales Fernseh- und Filmfest Köln. Von 2000 bis 2003 geschäftsführende Direktorin der Cologne Conference GmbH. Von 1995 bis 2003 geschäftsführende Gesellschafterin HMR International – Gesellschaft für Medienberatung. Seit 1999 Leitung Generalsekretariat des Deutschen Fernsehpreises im Auftrag von ARD, RTL, SAT.1 und ZDF.

Stephan Dreyer, Referent am Hans-Bredow-Institut Hamburg

Stephan DreyerStudierte Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg. Seit 2002 ist der Diplom-Jurist als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hans-Bredow-Institut tätig. Sein Forschungsinteresse gilt dem Recht der neuen Medien sowie deren Verbreitungsplattformen. Ein Tätigkeitsschwerpunkt am Institut ist dabei der Jugendmedienschutz, ein weiterer Forschungs- und Interessenschwerpunkt sind rechtliche und regulatorische Fragestellungen im Zusammenhang mit Computer- und Videospielen; Stephan Dreyer ist Mitarbeiter des Forschungs- und Transferzentrums “Digitale Spiele und Onlinewelten” des Hans-Bredow-Instituts.

Tom Kubischik, morgen Studios

Tom KubischikStudierte Mediendesign an der Hochschule der Künste, Berlin. Abschluss Dipl.-Des. (H). Gründung und Geschäftsführung der Medienagentur, Bildbau Berlin Konzeption und Entwicklung von Internetauftritten und Firmenpräsentationen. bvm, Gesellschaft für Kommunikations- und Mediendesign, leitende Tätigkeit im Bereich plattformübergreifende Softwareentwicklung, Konzeption und Erstellung von datenbankgestützten Internetportalen, B to B Anwendungen, Spielentwicklung, Prokurist. morgen studios, leitende Tätigkeit im Bereich Lern- und Spielsoftware für Kinder und Jugendliche, Leitung der Konzeptabteilung, Projektmanagement, Finanz- und Projektplanung. Leitung des Semesterprojekts: “Hand Eye“ im Hauptstudium der Universität der Künste Berlin am Institut für zeitbasierte Medien bei Prof. Burkhard Schmitz. Aufbau und Leitung des Geschäftsbereichs Online für die Agentur morgen studios in Potsdam Babelsberg.