Archiv für 'Play09'

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Samstag, 5.12., 21 Uhr – Live: flashbob

flashbobBerlin-based 8bit musician Flashbob started out in 2005 when he got his hands on a then sold-out Gameboy-Cartridge of the music app “LittleSoundDJ”. The “Nintendo Music” novelty appeal quickly gave way to a dedicated fascination of obsolete sound chips and their individual quirks and flaws. Since then he has released a still growing number of tracks all over the 8bit netlabel scene, exploring the sonic capabilities of the NES, the Atari 2600 and other platforms. In 2008 he started to take a purist set-up of two Gameboys on stage and on the road, delivering an eclectic trip through the left field of Chiptune music.
Flashbob’s most recent full-length releases appeared on Cambridge based netlabel Kittenrock.

http://www.last.fm/music/flashbob

http://www.kittenrock.co.uk
http://8bitcollective.com/members/flashbob

Donnerstag 3.12.09 – Die Game(s)-Show

Ein informatives Kabarett zum Thema Computerspiel

GamesshowDas Institut für Computerspiel – SPAWNPOINT präsentiert in erfrischender Weise einen Einblick in die Computerspielerszene, die Spiele und die öffentliche Diskussion. Neben dem Unterhaltungswert des Pro-gramms, soll es auch um grundlegendes Wissen dieser Thematik gehen. Insbesondere will das Institut darstellen welche kulturellen und auch sozialen Aspekte Computerspiele mitbringen. Das der Abend trotz einem gewissen Informationsanteil amüsant wird, versprechen eine Spielshow, Sketche und schauspiele-rische einlagen. Insofern werden auch oder insbesondere Spieler und Spielkundige auf ihre Kosten kom-men und sich an der ironischen Selbstkritik mit Lehrwert erfreuen können.
Weitere Infos unter: http://www.ics-spawnpoint.de/Gamesshow.htm

SAMSTAG 5. Dezember 2009 – 16 Uhr Analyse von Spielfiguren – Danny Kringiel

DannyKMit welchen Mitteln lassen sich digitale Spiele kritisch-hinterfragend „lesen“? Ideen und Ansätze vermittelt vom Journalisten und Lehrer Danny Kringiel am Beispiel von Max Payne.

Danny Kringiel, Erziehungswissenschaftler, Kunst- und Deutschlehrer, Journalist, Jahrgang 1977. Promotion zum Thema “Computerspielanalyse konkret. Methoden und Instrumente – erprobt an Max Payne 2″ am FB Erziehungswissenschaften der Universität Frankfurt am Main, redaktionelle Tätigkeit für das Computerspielkulturmagazin “GEE”, Mitglied des Computerspiel-Forschungsverbundes AG Games.

www.danny-kringiel.de

SAMSTAG 5. Dezember 2009 – 14 Uhr Kunst und Computerspiel, – Jonas Hansen

jonashAnsätze und Ideen, mit Computerspielen Kunst zu machen. Jonas Hansen von der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) berichtet.
Jonas Hansen, Medienkünstler, Künstlerischer / wissenschaftlicher Mitarbeiter Kunsthochschule für Medien Köln, Jahrgang 1978. In seiner künstlerischen Arbeit entwickelte Jonas interaktive Installationen und experimentelle Games, die die Grenzen zwischen realer und virtueller Welt untersuchen. Er ist Mitbegründer des holländischen Kollektives ‘Stichting z25.org’. In seinen Lehraktivitäten behandelt er Themen wie 3D Animation, Machinima und Physical Computing.

www.pixelsix.org
www.khm.de/labd
www.khm.de

SAMSTAG 5. Dezember 2009 – 12 Uhr Choreographie mit einfachen Mitteln – Isabel Raabe

isabel_raabeWas wirkt wie und kommt es beim Zuschauer an? Isabel Raabe, Kulturvermittlerin und Tänzerin, zeigt Tricks für wirkungsvolle Choreographien.

Isabel Raabe, geboren 1971 in Freiburg im Breisgau, drei Kinder, studierte Bühnentanz mit Schwerpunkt Modern Dance in Berlin. Sie war lange Zeit als freie Tänzerin und Tanzpädagogin tätig. Nach ihrer Ausbildung zur Kulturmanagerin arbeitete sie unter anderem bei der Agentur Görres Kulturbetrieb in Berlin. Zunächst als Projektkoordinatorin, später als Projektleiterin war sie dort für die Umsetzung zahlreicher Kulturveranstaltungen verantwortlich, u.a. für: american season 2004, dem offiziellen Begleitprogramm zur MoMA-Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie Berlin (im Auftrag der Berliner Festspiele); Eurovisionen – Vom kulturellen Netzwerk zur Politik, 2004 (Goethe-Institut, Bundeszentrale für politische Bildung, Robert Bosch Stiftung); KINDER ZUM OLYMP, 2004, Kinder- und Jugendinitiative der Kulturstiftung der Länder; diverse Diskussionsveranstaltungen im Rahmen des 40. und  41. Theatertreffens der Berliner Festspiele sowie des Art Forums 2003 und 2004; Church of Fear, 2003, Kunstprojekt von und mit Christoph Schlingensief (Royal Production GmbH, Bundeszentrale für politische Bildung).

Von 2004 bis 2006 arbeitete Isabel Raabe als Projekt- und Programmkoordinatorin bei Büro Kopernikus. Deutsch-Polnische Kulturprojekte (Berlin), einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes.

2007 gründete sie gemeinsam mit Franziska Sauerbrey das büro für kulturelle angelegenheiten in Berlin.

www.sauerbrey-raabe.de

FREITAG 4. Dezember 2009 – 17 Uhr Kreative Prozesse in der Spiele-Entwicklung – Tom Kubischik

Tom KubischikSpieleentwickler Tom Kubischik von den morgen studios zeigt an mehreren Games, in welchen Feldern Entwickler kreativ sein müssen, um ein erfolgreiches Produkt zu schaffen

Thomas Kubischik Jahrgang 1969.  Mediendesign, Studium an der Hochschule der Künste, Berlin. Abschluss Dipl.-Des. (H).

  • Gründung und Geschäftsführung der Medienagentur, Bildbau Berlin Konzeption und Entwicklung von Internetauftritten und Firmenpräsentationen.
  • bvm, Gesellschaft für Kommunikations- und Mediendesign, leitende Tätigkeit im Bereich plattformübergreifende Softwareentwicklung, Konzeption und Erstellung von datenbankgestützten Internetportalen, B to B Anwendungen, Spielentwicklung, Prokurist
  • morgen studios, leitende Tätigkeit im Bereich Lern- und Spielsoftware für Kinder und Jugendliche, Leitung der Konzeptabteilung, Projektmanagement, Finanz- und Projektplanung
  • Leitung des Semesterprojekts: “Hand Eye“ im Hauptstudium der Universität der Künste Berlin
  • am Institut für zeitbasierte Medien bei Prof. Burkhard Schmitz
  • Aufbau und Leitung des Geschäftsbereichs Online für die Agentur morgen studios in Potsdam Babelsberg.

www.morgen-studios.de

FREITAG 4. Dezember 2009 – 16 Uhr real life jumper – Gerrit Neundorf

Gerrit Neundorf

Sportliche Action im Spiel ist einfach – aber ist es das auch in der Realität? Gerrit Neundorf von Spawnpoint berichtet. Das Projekt „real life jumper“ setzt direkt an der Lebenswelt Jugendlicher an, indem zwei der wichtigsten Freizeitfaktoren – Computerspiel und Sport/Bewegung – miteinander verbunden werden. Hierbei setzt das Projekt auf die urbane Fortbewegungsphilosophie „Parkour“ und dazu passende Computerspiele.

Gerrit Neundorf studierte in Leipzig und in Darmstadt Sozialpädagogik, wo er u.a. durch Prof. Dr. Franz-Josef Röll von der Medienpädagogik infiziert wurde.
Von 2002 bis Mai 2009 war er als Medienpädagoge beim Landesfilmdienst Thüringen e.V. angestellt und betreute dort mehrere landesweite Projekte. Seit 2007 ist er einer der Leiter des Institut für Computerspiel – SPAWNPOINT. Das Thema Computerspiel spielt für ihn immer, sowohl im Privat-, als auch im Berufsleben, eine wichtige Rolle. Neben der Fort- und Weiterbildung von Multiplikatoren spiegelte sich dies unter anderem in Seminaren, Worshops und Vorträgen inner- und außerhalb Thüringens wider.

www.ics-spawnpoint.de

FREITAG 4. Dezember 2009 – 14 Uhr Kreativ, kreativer, verklagt? – Möglichkeiten und Grenzen kreativen Computerspielens aus rechtlicher Sicht – Stephan Dreyer

Stephan DreyerOb es Mods, Spiele im Spiel, Machinimas oder Exploits sind, immer überschreitet der Spieler dabei vom Spielehersteller gesetzte oder gedachte Grenzen – manchmal mit seiner Duldung, manchmal ohne. Die rechtlichen Graubereiche stehen genauso im Zentrum dieses Inputs wie die Möglichkeiten kreativen Spielens.

Stephan Dreyer (geb. 1975) studierte Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg. Seit 2002 ist der Diplom-Jurist als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hans-Bredow-Institut tätig. Sein Forschungsinteresse gilt dem Recht der neuen Medien sowie deren Verbreitungsplattformen. Ein Tätigkeitsschwerpunkt am Institut ist dabei der Jugendmedienschutz, ein weiterer Forschungs- und Interessenschwerpunkt sind rechtliche und regulatorische Fragestellungen im Zusammenhang mit Computer- und Videospielen; Stephan Dreyer ist Mitarbeiter des Forschungs- und Transferzentrums “Digitale Spiele und Onlinewelten” des Hans-Bredow-Instituts.

http://www.hans-bredow-institut.de/de/mitarbeiter/stephan-dreyer

DONNERSTAG 3. Dezember 2009 – 16 Uhr Gamedesign in der Schule

Schüler der Walddörfer Gesamtschule in HamburgSchüler der Walddörfer Gesamtschule: Lassen sich Games in den Unterricht einbeziehen? Die Schüler berichten über die Arbeit mit dem Mission Maker und geben Tricks und Tipps weiter.

Mit dabei sind: Hans Fahr, Jahrgang 11, Corvin Biebach, 10b, Steven Reif, 10a

http://www.gswalddoerfer.de/

DONNERSTAG 3. Dezember 2009 – 15 Uhr Gamedesign – Matthias Löwe

Matthias_LoeweJunge Menschen werden heutzutage als “Digital Natives” bezeichnet, die sich im virtuellen, interaktiven Raum natürlich bewegen können. Dennoch ist Selbstverwirklichung und Ausdruck häufig noch in nicht interaktiven Medien wie Texten, Zeichnungen oder Musik und Film anzutreffen. Es ist als könnten sie Lesen, aber nicht Schreiben, da bisherige Vorraussetzungen zur eigenen Erstellung digitaler Games zu hoch waren. Nun aber treten diese durch spielerische Editoren zunehmend in den Hintergrund. Matthias wird auf Nutzen der kreativen Spielentwicklung eingehen sowie einige Methoden und Programme näher erläutern.

Matthias Löwe, geboren 1987, ist Student an der FH Potsdam, Research Assistant in den T-Labs,  entwickelt als Freelancer interaktive Installationen und forscht auf den verschlungenen Pfaden der Prozeduralen Rhetorik im Spiel. Nebenbei initialisiert er auch des öfteren kleine Indie-Gamingpartys.