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Interview de:bug | PNN

debugAuf dem Blog der Zeitschrift für elektronische Lebensaspekte – de:bug – findet sich ein längeres Interview mit Andreas Hedrich, einem der Initatioren der Initiative Creative Gaming. Dort beantwortet er unter anderem die Frage:

Wie entstand die Idee zu einem Festival?

Die Festivalidee hat uns von Beginn an geleitet und war immer das Ziel unseres Zusammenschlusses. Der Hintergrund war, dass es in Deutschland keine Plattform gibt bei der die unterschiedlichen Ansätze des kreativen Umgangs mit Computerspielen zusammengeführt werden und wo Medienpädagogik und Medienkunst zusammenkommen. Uns ist es wichtig, dass die unterschiedlichen Ideen einer breiten Öffentlichkeit gezeigt werden und damit in die Diskussion um Computerspiele ein neuer Aspekt hinzugefügt wird.

Nur bei einem Festival ist es möglich Ausstellung, Werkstatt, Bühnenprogramm und Party miteinander so zu kombinieren, dass die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten von Computerspielen zu zeigen.

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taz: Vom Konsumieren zum Produzieren

“…Es macht pädagogisch keinen Sinn, vor dem Thema PC-Spiele die Augen zu verschließen”, sagt Jana Dugnus, die heute an der Lenné-Schule den Workshop “Creative Gaming” leitet. “Wir wollen die Jugendlichen nicht wegbringen vom Spielen, sondern ihnen einen kritischen Umgang ermöglichen”, sagt die 28-Jährige, die gerade Filmschnitt in Babelsberg studiert. Die Schüler sollen die Mechanismen der Spiele verstehen und dadurch dem Willen der Hersteller nicht mehr so ausgeliefert sein, wünscht die Workshop-Leiterin. Konkret sieht das zum Beispiel so aus, dass Jugendliche ein Ballerspiel als Vorlage nutzen, um ein virtuelles Ballett aufzuführen. Oder sie erfinden Geschichten, die sie dann mithilfe von Computerspielen in kleine Filme verwandeln, wie heute an der Lenné-Schule. …”

Aus dem Artikel in der sonntaz (23.10.2009) zu den Workshops im Rahmen von play09 in Berlin und Brandenburg: Vom Konsumieren zum Produzieren