Tag Archiv für 'Mission Maker'

Medien machen Schule – Creative Gaming in Flensburg


Platzregen und herbstliche Temperaturen bei der Sommer-Uni in Flensburg – perfektes Wetter, um innerhalb von drei Tagen die kreativen Potenziale von Computerspielen kennenzulernen und auszutesten.

Unter dem Motto “Medien machen Schule” fand vom 16. bis 18. August die erste Sommer-Uni des Bereichs Medienpädagogik an der Universität Flensburg statt. Im Workshop Creative Gaming wurden die Teilnehmenden – Lehramtsstdierende unterschiedlicher Fachbereiche – mit den kreativen Möglichkeiten von Computerspielen vertraut gemacht. Nach einer kurzen theoretischen Einführung  stand am ersten Workshoptag das Spielen im Vordergrund. Abgerundet wurde der Tag mit einer vernetzten Tanzperformance im Ego-Shooter Urban Terror. Am zweiten Workshoptag stand das Filmemachen mit Computerspielen im Mittelpunkt und die Teilnehmenden produzierten eigene Filmszenen mit den Sims 2. Nach der Präsentation der Filmergebnisse mit Live-Synchronisation, wurden am Nachmittag in Gary’s Mod eigene Seifenkisten gebaut, die schließlich in einem Rennen gegeneinander angetreten sind. Am dritten Tag lernten die Teilnehmenden den 3D-Spieleeditor Mission Maker kennen, mit dem sie eigene Spielideen umsetzen konnten. Abschließend wurden mit dem analogen SpielSpiel eigene Spielkonzepte entwickelt. Schönste Idee: ein Wettlauf im Grimmschen Märchenwald, entworfen als Familienspiel für die Wii. Die Teilnehmenden zogen nach drei Tagen Creative Gaming das Fazit, dass Computerspiele unterschiedliche Möglichkeiten aufweisen, um sie im Unterricht einzusetzen- angefangen von der Filmproduktion im Kunstunterricht bis hin zur Game Design Projektwoche.

In der Abschlussveranstaltung konnten die Teilnehmenden einige Ergebnisse präsentieren und zudem sehen, was die anderen Workshops an den drei Tagen produziert haben.

Die Initiative freut sich auf die nächste Sommer-Uni!

Creative Gaming Fortbildung im Offenen Kanal Kiel

Die Teilnehmer/innen bei der Produktion ihres eigenen Computerspiels

Die Teilnehmer/innen bei der Produktion ihres eigenen Computerspiels

Im ersten Teil einer zweitägigen Workshopreihe für Pädagogen und Spielinteressierte aus Schleswig-Holstein ging es schwerpunktmäßig um das Thema Game Design. 11 Teilnehmer/innen testeten die Möglichgkeiten aus, mit Computerspielen kreativ umzugehen und eigene Spiele zu gestalten. Neben der Arbeit mit dem 3D-Spieleeditor Mission Maker gab es einen kurzen Einblick in Kodu. Am Ende wurden mit dem analogen SpielSpiel eine Bandbreite an neuen und fantasievollen  Spielideen entwickelt- angefangen von einem Heavy-Metal Spiel mit Minnesängern, über ein mit Peitsche gesteuertes Design-Spiel  bis hin zu einem intergenerativen Onlinespiel.

Im Fokus stand vor allem die Frage danach, wie die Teilnehmer/innen den pädagogischen Ansatz von Creative Gaming in ihre Arbeit integrieren können. Die meisten waren sich abschließend einig, dass  Creative Gaming-Elemente für ihre medienpädagogische Praxis gut nutzbar sind.

Im Juni findet mit einer Machinima-Fortbildung der zweite Teil der Workshopreihe statt.

17 Workshoptage in Berlin und Brandenburg

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Schüler und Jugendliche aus Brandenburg und Berlin hatten in den vergangenen Wochen die Möglichkeit an den Workshops der Initiative Creative Gaming teil zu nehmen.

“Ich wußte gar nicht, dass das geht“ – dieses Fazit war in den vergangen Wochen oft zu hören. Gut 250 SchülerInnen und Jugendliche nahmen in den vergangen Wochen an insgesamt 17 Tagen an Workshops der Initiative Creative Gaming teil. Im Vordergrund stand die Vermittlung der kreativer Möglichkeiten, die Computerspiele mitbringen. Alle Produktionen werden zudem an den Festivaltagen im Schaufenster in Potsdam gezeigt und damit öffentlich.

In Templin, Spremberg, Potsdam und Berlin – an Schulen, kunstpädagogischen Einrichtungen sowie Jugendzentren – entstanden zahlreiche Machinmas und Spielwelten. Machinima-Filme, die mit Hilfe der „Seifenoper-Simulation“ Sims 2 erstellt wurden. Neben einer Einführung in die Bedienung der Software selbst – die viele Teilnehmenden gespielt hatten- gehörten Grundlagen der Konzeption eines Storyboards, von Storytelling und Kameraführung  zum Workshop. Clou war dann die Präsentation am Ende – die Jugendliche arbeiten in der Regel zu zweit und synchronisierten ihre Streifen live zum Beamerbild. Das sorgte oft für großes Hallo und manch’  spannende Augenblicke.

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